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19.01.2013

Besuch 8. Norddeutsche Handpressenmesse

 Messe BUCHDRUCKKUNST 

Die Buchdruckkunst lebt!

Ganz klar, es gibt sie noch: genug Menschen die das Handwerk lieben, diejenigen, die die Kunst würdigen und bestaunen, mehr wissen möchten und diejenigen, die diese wunderbaren Kunstbücher kaufen und ihren Wert schätzen und beim Anblick Freude haben.
Im Museum der Arbeit sind an diesem Wochenende (19./20.01.2012) fünfzig Buchkünstler aus dem In- und Ausland mit ihren einzigartigen Büchern auf der 8. Norddeutschen Handpressenmesse zu sehen. 
Zwei Etagen voller Kunstwerke und Buchkünstler die mit Stolz und Leidenschaft von der Entstehung, Idee und Geschichte die hinter den Büchern stehen erzählen. Bringen Sie also viel Zeit mit, es lohnt sich!
(siehe auch Artikel vom 15.01.2012)

Museum der Arbeit
www.museum-der-arbeit.de 

Öffnungszeiten:
Sonntag, 20. Januar 2013, 10 bis 17 Uhr
 


Einblicke in die Hallen der Messe für BUCHDRUCKKUNST
Yoko Tawada | Ein Gedicht für ein Buch | vom Buchkünstler Clemens-Tobias Lange in Zusammenarbeit mit Yoko Tawada (Text) und Stephan Köhler (Foto). Die Fotos wurden auf federleichtem handgeschöpften Japanpapier belichtet, der Einband besteht aus Perlrochen. Auflage 45 Stück.
Studenten der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Experimenteller Einband aus Papier von Andrea Odametey vom MDE Meiste der Einbandkunst
Arbeiten von Ingela Dierick Links: Holz-Einband (Intarsienarbeit) MDE Meiste der Einbandkunst
Arbeit von Ingela Dierick

06.10.2012

Papercraft

  Papier 

Papercraft

Das Gestalten mit Papier nimmt immer mehr Künstler in den Bann. Besonders junge Künstler schätzen Papier als Ausdrucksmittel zunehmend. Es ist erstaunlich was alles mit dem Werkstoff zu machen ist und wieviel Zeit diese Künstler wohl damit verbringen. Faszination geht von den Kunstwerken aus. Beispiele sind die Künstlerin Yulia Brodsykaya artyulia.com
oder auch die Japanerin Hina Aoyama hinaaoyama.com
hier mit einer Slideshow ihrer Werke flickr.com




Und hier einen Film in dem man noch ganz wunderbare Beispiele sehen kann:



06.08.2012

Adressbuch Johannes Steil















  Fundstück  

Adressbuch mit geprägten Lettern

Schlicht, schön, praktisch und von guter Qualität. Solch ein Adressbuch suchte der Buchgestalter Johannes Steil, fand es nicht und entwarf es kurzerhand selbst. So entstand dieses schöne Adressbuch mit in Leinen geprägten Buchstaben auf dem Einband. Der Innenteil besteht aus 192 Seiten, fein liniertem, beständigem Papier der mit einer Fadenheftung gebunden ist.
Lange hat Johannes Steil damit verbracht das richtige Papier zu finden, auf dem mit allen handelsüblichen Stiften geschrieben und sogar Bleistifteinträge wegradiert werden kann. Der Nutzer wird es ihm danken. Ein Register mit Schrägschnitt ist der deutschen Namenshäufigkeit angepasst  und beinhaltet auch die Kürzel »Sch« und »St«.
Das Büchlein im Format 104 x 156 mm, bietet klassische Schönheit ohne modischen Schnickschnack, außer dem farbigem Vorsatzpapier, wählbar in rot oder türkis.

www.shop.brotschrift.de

19.06.2012

Paperazzo

Innenseiten der Zeitschrift "Paperazzo mit Leidenschaft für Papier" Foto: C. Mögling


























  Besondere Zeitschrift  

Mit den Händen sieht man besser

Wie schon gesagt habe ich mit voller Freude das Heft Paperazzo aus meinen Briefkasten gezogen. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht! Schon das Cover erfüllt größte haptische Ansprüche. Das Logo ist geprägt, das Papier ist weich und griffig, der Lackauftrag füllt sich ein bisschen wie Schmirgelpapier an, in dem die Schrift widerum ganz glatt ist. Somit schon fünf Mal unterschiedliche Haptik.
Der Innenteil, der 82 Seiten umfasst, besteht aus 12 verschiedenen Papiersorten. Die letzte Seite der Sorte bekommt einen Papier-Steckbrief, mit Name, Firma, Gewicht, und Eigenschaften (siehe Bild unten links).
Inhaltlich beschäftigt sich das Heft mit Drucktechniken, Papier, Portraits über Menschen die mit Papier arbeiten oder mit besonderen Drucktechniken. Typografische Themen spielen ebenfalls eine Rolle, in diesem Heft wird z. B. über eine Buchdruckwerkstatt in München berichtet. Ein anderer Abschnitt behandelt die Bedeutung der Haptik, denn in unserer digitalisierten Welt spielt sie wieder eine zunehmende Rolle.

Fazit: Ein großartiges Magazin, das die Sinne anspricht, spannende Geschichten bietet, inspiriert und Lust macht, sich viel mehr mit Papier und Druck zu beschäftigen. Paperazzo hat einen neuen Abonnenten!

Für wen? Für alle Menschen die ein Interesse an Papier und Druck haben... für Grafiker, Künstler, Agenturen, Verlage, Druckereien und Unternehmen die Papier einsetzten. 

Paperazzo erscheint sechs mal im Jahr und kostet im Jahresabo 59,- Euro. 
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